Wassererlebnisweg
Defereggental

Schätze aus dem Bergwasserparadies Defereggental

 

Informationen über 32 Wasserschätze in St. Jakob, St. Veit und Hopfgarten i. D. finden Sie auf der Wasserschatzkarte, die Sie im Tourismusbüro sowie im Haus des Wassers kostenlos bekommen können:

Wasser-Schatzkarte

Unter den Wasserschätzen befindeen sich auch einige am großen Wasser-Erlebnisweg: das Haus des Wassers, die Stadtner Mühle, die Quellflur Rachboden und viele mehr.

Image

Der Wasser-Erlebnisweg St. Jakob i. D.

Der große Wasser-Erlebnisweg führt von St. Jakob bis nach Maria Hilf und lädt zum Erholen, Spielen und Entdecken ein: Ruheplätze, naturnahe Wasserspielplätze, Trinkwasserquellen und ein tosender Wasserfall.

Die verschiedenen Brücken eignen sich dazu, auch einmal direkt über dem Fluss zu verweilen, ins vorbeifließende Wasser zu schauen und die Gedanken fließen zu lassen. Auf dem Wassererlebnisweg können Sie das Wasser in seinen vielfältigsten Erscheinungsformen erleben: Teiche, Moore, Quellen, Bäche, die Stadtner Mühle und eine Plattform mit Aussicht auf den Staller Wasserfall .

Im Sommer besteht immer donnerstags die Möglichkeit, bei der Stadtner Mühle den Müller in Aktion zu erleben und ihm beim Mehl mahlen zuzuschauen: 11 - 16 Uhr.
Auch kann man dort frisch gemahlenes Bio-Mehl kaufen.

Im Garten des nahen Gasthauses „Zollwirt“ genießt man den Ausblick auf den Wasserfall. Entlang des Höhenweges vorbei am Haus des Wassers (die Wasserschule des Nationalpark Hohe Tauern) kann man sich einen Überblick über das Tal verschaffen.

Wer nicht so weit gehen möchte, kommt von Maria Hilf mit dem öffentlichen Bus bequem wieder ins Dorfzentrum zurück.

Image

Flussaufweitung Schwarzach

In der Ortschaft Maria Hilf bestand durch ein enges Flussprofil bei Hochwasser mit Geröll und Wildholz die Gefahr, dass die Schwarzach ausufert. Tiefer liegende Eingänge alter Häuser und der Kapelle sind stumme Zeugen früherer Murereignisse. Durch Aufweitungen der Schwarzach, durch die Schaffung eines Geschiebeablagerungsplatzes mit Flachufern und Inseln konnten diese Gefahren minimiert werden. Zudem wurde der Gewässerabschnitt durch Buchten, Flachufer und Stillwasserflächen für Erholungssuchende aufgewertet.

 

Quellflur Rachboden

Der klare Quellbach wird aus der Marienquelle gespeist, welche an verschiedenen Stellen bis etwa 100 m oberhalb des Rachbodens aus dem Berg tritt. In Kaskaden fließt das Wasser über die losen Steine. Hier finden sich spezialisierte Tierarten, wie Strudelwürmer und Eintagsfliegenlarven, die eine sehr gute Gewässergüte anzeigen. Auch Grasfrösche,
Bergmolche und Feuersalamander sowie eine geschützte Orchideenart, das gefleckte Knabenkraut, können entdeckt werden.

Raum für
Wissen und
Erlebnis

previous arrow
next arrow
Slider
Image

Die Stadtner Mühle am Maria Hilfer Wasserfall

Wasserbetriebene Getreidemühlen haben den Menschen über einen langen Zeitraum die händisch mühsame und wiederkehrende Mahlarbeit abgenommen. Bis Mitte des letzten Jahrhunderts wurde in den Alpentälern intensiv Ackerbau zur Eigenversorgung betrieben. Durch wirtschaftsbedingte Umstrukturierung auf Grünlandwirtschaft mit reiner Viehhaltung sind viele Spuren ehemaligen bergbäuerlichen Wirkens verloren gegangen.

Die „Stadtner Mühle“ am Ragötzbach (auch: Stallebach) ist eine der letzten Zeugen vollendeter vorindustrieller Technik. Sie wurde bewahrt und erneuert und kann bei Mahlvorführungen besichtigt werden.

Image

Niedermoor & Feuchtwiese

Eine besonders naturkundlich interessante Landschaft ist das ehemalige  Überschwemmungsgebiet der Schwarzach.

Zwischen rechtem Ufer und dem Quellbach der Marienquelle bildete sich im Laufe der Jahre ein Niedermoor mit Tümpeln und Feuchtwiesen heraus. An den Standorten mit geringem Baumbestand kann man die unterschiedliche Wasserversorgung des Bodens erkennen: Trockenstress im Wechsel mit einem Wasserüberangebot lässt Fichten absterben. Borstgrasrasen zeigen ehemalige Weidefl ächen an, denn dieses harte Gras wird vom Vieh nicht gefressen und kann sich daher ausbreiten. Aus der Moorvegetation treten Wollgras, Orchideen und die Kukucks-Lichtnelke hervor.

Haus des Wassers

Wasser - Klima - Nachhaltigkeit

Mitten im Wasserschloss Europas

steht das Umweltbildungszentrum

des Nationalparks Hohe Tauern Tirol:

Treffpunkt für die forschende Jugend

Programmzeiten

gebuchte Module

der Schulklassen im Haus:

9:00 - 12:00 Uhr & 13:30 - 16:30 Uhr

oder wie im Programmvorschlag

vereinbart

Service

für Buchungen erreichbar von

Montag bis Freitag 09:00 - 12:00 Uhr

Tel.: +43 (0) 664 2516140

erhalten Sie unsere Informationen von

hausdeswassers.tirol@hohetauern.at

Hier finden Sie uns:

Haus des Wassers

Nationalpark Hohe Tauern Tirol

Oberrotte 110

9963 St. Jakob in Defereggen

Österreich

Search