Wassererlebnisweg
St. Jakob

Schätze aus dem Bergwasserparadies Defereggental

 

Informationen über 32 Wasserschätze in St. Jakob, St. Veit und Hopfgarten finden Sie auf der Wasserschatzkarte, die Sie im Tourismusbüro sowie im Haus des Wassers kostenlos bekommen können:

pdfWasser-Schatzkarte

Unter den Wasserschätzen befinden sich auch Highlights am Wassererlebnisweg St. Jakob: das Haus des Wassers, die Stadtner Mühle, die Quellflur Rachboden.

Image

Interaktiver Lern- und Wanderpfad

Der Wasser-Erlebnisweg von St. Jakob bis Maria Hilf

Dieser abwechslungsreiche Erlebnisweg bietet das perfekte Ziel für erlebnispädagogische Schulausflüge. Auf der rund zwei Kilometer langen Route entdecken Klassen die vielfältigen Erscheinungsformen des Elements Wasser hautnah – von ruhigen Teichen und Mooren über sprudelnde Quellen bis hin zu einer Aussichtsplattform am imposanten Staller Wasserfall. Naturnahe Spielplätze, Trinkwasserquellen und Brücken laden zum Rasten und Beobachten der Flussströmung ein.

Ein kulturelles Highlight am Wegesrand ist die Stadtner Mühle, wo Schulklassen im Sommer dem Müller beim Mahlen von regionalem Bio-Mehl über die Schulter schauen können. Ergänzt wird der Ausflug durch einen Panoramablick vom Höhenweg beim „Haus des Wassers“ oder eine Rast im Garten des Gasthauses „Zollwirt“. Auch die Logistik ist unkompliziert: Am Ende der Wanderung in Maria Hilf bringt der öffentliche Bus die Klasse bequem zurück ins Dorfzentrum.

Highlights

Geschützes Moor
Auf Holzdielen verläuft der Pfad vorbei an seltenen Pflanzen im Feuchtgebiet. Durch die Infotafeln werden die ökologischen Zusammenhänge erkennbar.

Deferegger Heilwasserwelt
Ein über 600.000 Jahre altes, fossiles Tiefenwasser aus 1.850 Metern Tiefe, erlebbar bei spannenden Führungen.

Aussichtsplattform Staller Wasserfall
Spektakulärer Aussichtspunkt direkt an der Route für faszinierende Einblicke in die alpine Geographie.

Image

Lebendige Flussgeschichte an der Schwarzach

Suchen Sie nach einem anschaulichen Lernort für den Geographie-, Biologie- oder Sachunterricht? In der Ortschaft Maria Hilf wird Hochwasserschutz greifbar. Die tiefgelegenen Eingänge der historischen Häuser und der Kapelle sind stumme Zeugen früherer Murenereignisse und bieten einen spannenden Einstieg in das Thema Naturgefahren.

Durch die moderne Aufweitung der Schwarzach und einen neu geschaffenen Geschiebeablagerungsplatz wurde die Hochwassergefahr nachhaltig minimiert. Das Beste für Ihren Schulausflug: Die neu gestalteten Flachufer, Inseln, Buchten und Stillwasserflächen sind nicht nur ökologisch wertvoll, sondern bieten Schülerinnen und Schülern im Alter von 9 bis 16 Jahren einen sicheren und faszinierenden Raum zum Entdecken, Erholen und Forschen direkt am Wasser.

Lernort Rachboden Quelle: Spannende Einblicke in ein unberührtes Ökosystem

Die Rachboden Quelle eignet sich hervorragend als anschauliches Exkursionsziel, um das Thema Gewässerökologie praxisnah in den Unterricht zu integrieren. Oberhalb des Rachbodens entspringt die Marienquelle und bildet einen kristallklaren Quellbach, der über felsige Kaskaden talwärts fließt.

Dieser naturbelassene Lebensraum ist ein streng geschütztes Rückzugsgebiet für spezialisierte Tier- und Pflanzenarten. Da der Bach zum Schutz der Lebewesen nicht betreten werden darf, steht das präzise Beobachten vom Wegesrand im Vordergrund. Die erstklassige Gewässergüte lässt sich hier exzellent anhand der intakten Natur erklären. Mit etwas Geduld entdecken die Schülerinnen und Schüler seltene Feuersalamander, Bergmolche und die Orchideenart „Geflecktes Knabenkraut“. Der Ausflug zeigt der Klasse eindrucksvoll, wie wichtig der Schutz unserer Wildbäche ist.

Raum für
Wissen und
Erlebnis

Image

Die Stadtner Mühle am Maria Hilfer Wasserfall

Wasserbetriebene Getreidemühlen haben den Menschen über einen langen Zeitraum die händisch mühsame und wiederkehrende Mahlarbeit abgenommen. Bis Mitte des letzten Jahrhunderts wurde in den Alpentälern intensiv Ackerbau zur Eigenversorgung betrieben. Durch wirtschaftsbedingte Umstrukturierung auf Grünlandwirtschaft mit reiner Viehhaltung sind viele Spuren ehemaligen bergbäuerlichen Wirkens verloren gegangen.

Die „Stadtner Mühle“ am Ragötzbach (auch: Stallebach) ist eine der letzten Zeugen vollendeter vorindustrieller Technik. Sie wurde bewahrt und erneuert und kann im Sommer donnerstags bei Mahlvorführungen besichtigt werden.

Image

Niedermoor & Feuchtwiese

Eine besonders naturkundlich interessante Landschaft ist das ehemalige  Überschwemmungsgebiet der Schwarzach.

Zwischen rechtem Ufer und dem Quellbach der Marienquelle bildete sich im Laufe der Jahre ein Niedermoor mit Tümpeln und Feuchtwiesen heraus. An den Standorten mit geringem Baumbestand kann man die unterschiedliche Wasserversorgung des Bodens erkennen: Trockenstress im Wechsel mit einem Wasserüberangebot lässt Fichten absterben. Borstgrasrasen zeigen ehemalige Weideflächen an, denn dieses harte Gras wird vom Vieh nicht gefressen und kann sich daher ausbreiten. Aus der Moorvegetation treten Wollgras, Orchideen und die Kukucks-Lichtnelke hervor. Auch das violette, Insekten verdauende Fettkraut kommt vor.

Edit Page

Haus des Wassers

Wasser - Klima - Nachhaltigkeit

Mitten im Wasserschloss Europas

steht das Umweltbildungszentrum

des Nationalparks Hohe Tauern Tirol:

Treffpunkt für die forschende Jugend

Programmzeiten

gebuchte Module

der Schulklassen im Haus:

9:00 - 12:00 Uhr & 13:30 - 16:30 Uhr

oder wie im Programmvorschlag

vereinbart

Service

für Buchungen erreichbar von

Montag bis Freitag 08:00 - 17:00 Uhr

Tel.: +43 (0) 664 2516140

erhalten Sie unsere Informationen von

hausdeswassers.tirol@hohetauern.at

Hier finden Sie uns:

Haus des Wassers

Nationalpark Hohe Tauern Tirol

Oberrotte 110

9963 St. Jakob in Defereggen

Österreich

fa fa-skype
fa fa-skype