UnserModulsystem
Haus des Wassers, Nationalpark Hohe Tauern - Treffpunkt der forschenden Jugend.
Mitten in den Alpen, dem Wasserschloss Europas, bildet das Haus des Wassers eine einzigartige Anlaufstelle für die forschende Jugend. Betreut durch speziell ausgebildete Nationalpark Ranger erleben Kinder und Erwachsene den Wasserreichtum der Region, verbunden mit altersgerechten Projekten über Wasser, Wetter und Klima.
Für Schulklassen finden die mehrtägigen Programme ganzjährig statt und machen die Jugendlichen zu Botschaftern eines verantwortungsvollen Umgangs mit unserer Welt. Im Osttiroler Defereggental auf 1.440 Meter Seehöhe bekommt der Naturkundeunterricht durch die Abgeschiedenheit eine ganz neue Dimension: Groß und Klein werden zum Nachdenken, Entdecken und Forschen angeregt.
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wählbare Module im Haus des Wassers

Fernab der Schule lernen Schulklassen unser Trinkwasser durch ein spannend aufbereitetes Programm kennen: Wieviel Wasser gibt es auf der Welt? Welche Probleme gibt es bei der Trinkwasserversorgung? Auf dem Vision Globe werden Wasserverteilung und damit auch Wasserkrisen der Welt deutlich.
1a) "Trinkwasser der Welt" (ab 10 Jahren):
Jüngere Kinder untersuchen im Modul „Trinkwasser der Welt“ den pH-Wert und die Härte des Wassers genauer. Durch praktische Beispiele bringen Nationalpark Ranger den Jugendlichen die Chemie näher. Auch werden die globalen Wasserprobleme angesprochen.
Ort: EXPERIMENTIERRAUM
mitbringen: Wasser von Zuhause (Bach, Teich, Quelle, Aquarium),
Trinkwasseranalyse der Gemeinde
Arbeitsblatt: „Chemische Wasseruntersuchung“
Aktion: Mengenverhältnis des Wassers der Erde, Wasser & Mensch, einfache
chemische Wasseruntersuchung (Analyse von pH-Wert und Gesamthärte),
pH-Wert Karten
1b) "Wasseranalyse" (ab 12 Jahren):
Informationen über wichtige Kriterien für die Trinkwasserqualität bekommen Schülerinnen und Schüler ab 12 Jahren im Modul "chemische Wasseranalyse" und führen eine Untersuchung ihres mitgebrachten Wassers mit dem Test-Koffer VISOCOLOR SCHOOL für die Parameter • Nitrat • Phosphat • Nitrit • pH-Wert • Ammonium • Gesamthärte durch.
Sicherheitsdatenblatt
Ort: EXPERIMENTIERRAUM
mitbringen: Wasser von Zuhause (Bach, Teich, Quelle, Aquarium),
Trinkwasseranalyse der Gemeinde
Arbeitsblatt: „Chemische Untersuchung“
Aktion: chemische Wasseruntersuchung mit anschaulichen Beispielen;
pH-Wert, Gesamthärte, Nitrat, Nitrit, Ammonium und Phosphat, Leitfähigkeit.
Stickstoffkreislauf; Diskussion: Globale Wassermenge und Wasserverbrauch
1c) "Wasserexperimente":
Die teilweise verblüffenden "Wasserexperimente" bilden ein separates Modul, in dem die Teilnehmer Experimente gezeigt bekommen und auch selbst durchführen.
Ort: EXPERIMENTIERRAUM
Arbeitsblatt: „Wasser der Erde“ „Molekül H2O“
Aktion: Dipol, Aggregatzustände, Oberflächenspannung, …
Wasserexperimente durchführen eventuell in Kleingruppen und anschließend Vorführung vor der Gruppe
1d) "Wasser weltweit":
Ort: FORUM
Aktion: Internet-/Atlas-Recherche
Arbeitsblätter: „Rekorde der Erde“, „Wasser der Erde“, „Wasserverbrauch“
Swarovski Waterschool international: 8 Standorte weltweit
Diskussion: Wasserkrisen
eventuell Wassertransportspiel

Der Nationalpark Hohe Tauern bietet durch seine Hochgebirgslandschaft ein Refugium für Pflanzen und Tiere. Aber auch das Kulturgut soll in diesem Schutzgebiet erhalten werden. Das Haus des Wassers liegt an einem Nationalpark-Lehrweg: es ist Teil des Wassererlebnisweges St. Jakob.
2a) "Nationalpark Überblick":
Nationalpark Ranger zeigen den Kindern die Tier- und Pflanzenwelt des Großschutzgebietes in einem Film, mit anschließender Diskussion und spannenden Rangergeschichten.
2b) „Wasser & Wald“:
Unterwegs auf dem Wassererlebnisweg lernt man Tiere wie die Waldameise, den Bergmolch und den Saibling kennen. Weitere Stationen wie Wasserfall, Quellflur Rachboden und Stadtner Mühle werden den SchülerInnen mit waldpädagogischen Spielen näher gebracht.
Nationalpark Ranger erklären auf dem Waldspaziergang die Funktionen des Waldes und den Aufbau eines Baumes.
2c) "So schmeckt die Natur":
Die Teilnehmer lernen den Wert biologischer Produkte kennen. Der Zusammenhang zwischen dem Wasser und historischer Nahrungsproduktion wird hergestellt.
Ort: EXPERIMENTIERRAUM und draußen am BROTBACKOFEN
Kräuter sammeln
Diskussion: Wasser ist Leben – Wozu wird das Wasser benötigt?
Geschichtliches im Defereggental (Landwirtschaft, Mühlen, der Sauerteig).
Vom Korn zum Mehl zum Brot: Teig herstellen, Kräuteraufstrich herstellen,
Brot backen, verkosten.
2d) "Naturspaziergang":
Dieses dreistündige Modul ist günstiger und kommt ohne Arbeitsblätter für die Teilnehmenden aus. Sie sind unterwegs in der nahen Natur.
Raum für Wissen und
Erlebnis

Der Nationalpark Hohe Tauern bietet durch seine alpine Landschaft zahlreiche Wanderwege, die häufig von Flüssen und Quellen gesäumt werden.
Die Nationalpark Ranger erklären auf diesen verschieden langen Wanderungen die Landschaftsformung durch Wasser und die Funktionen der Almen.
3a) "Mühlenwanderung" (6 Stunden):
Ort: Wanderung ins Trojer Almtal
Landschaftsformung durch Wasser, die Kraft des Wassers
Aktion: Mühle besichtigen, Hintere Trojer Alm besuchen: Hüttenjause
Im Modul "Mühlenwanderung" liegt auf einer längeren Wanderung eine Mühle und eine bewirtschaftete Almhütte sowie die Murmeltierwiese und der Trojer Almbach auf dem Weg.
Blitzlicht-Rückmeldungen von Teilnehmern an dieser Wanderung: "Mühlstein, Bach, Fichte, Lärche, Baumgrenze, Sonnenstich, Ameisen, Pferd, Kühe."
Weitere 6-stündige Wander-Module:
"Jagdhausalmen" führt die Teilnehmer auf eine Ganztageswanderung mit Tierbeobachtung ausgehend vom Lehrweg Oberhauser Zirbenwald.
Bei der "Wildtierbeobachtung" fährt die Gruppe zum Lucknerhaus (Taxi!) und beobachtet auf einem kleinen Rundweg Steinböcke, Murmeltiere und mit etwas Glück auch Vögel.
gerne unternehmen wir auch Wanderungen rund um den Obersee auf 200 Meter, oder entlang der Schwarzach - fragen Sie uns!
3b) "Wetterwanderung Bergklima":
3 Stunden:
Ort: Wanderung Richtung Gasser Kofel
Druckänderung durch die Höhe
Aktion: Baumstamm-Temperaturen messen, Barometer-Daten notieren
Vom Haus des Wassers aus geht es hinauf Richtung Gasser Kofel. Es werden Daten gesammelt von Temperatur und Luftdruck. Abschließende Diskussion der Ergebnisse am Ende der Wanderung.
6 Stunden:
Taxifahrt zum Grünbichl, oder zur Brunnalmbahn. Wanderung übern Berg und hinunter ins Tal. Daten sammeln von Temperatur und Luftdruck. Diskussion der Ergebnisse auf der Wanderung.
3c) "Alpine Gefahren im Winter":
Ort: FORUM und hinter dem Haus
Vortrag: Verhalten im Gelände bei Lawinengefahr, Rucksack richtig packen
Arbeitsblatt: „Alpine Gefahren – was Du wissen musst!“
Aktion: Schneedecke draußen genauer betrachten
Bei "Alpine Gefahren" wird gelernt, was alles in den Rucksack kommt, besprochen, wie man sich im Winter im Hochgebirge verhält. Lawinenkunde und eine Wettervorhersage rundet das Modul ab.
3d) "Schneeschuhwandern":
Ort: Wassererlebnisweg oder Erlsbach oder Staller Sattel (Taxi-Shuttle nötig)
Aktion: Tierspuren lesen, Überleben der Tiere im Winter
Wir sind unterwegs in der winterlichen Natur: Während der dreistündigen "Schneeschuhwanderung" lehren die Ranger den SchülerInnen direkt vor Ort das Spurenlesen und die überlebenswichtigen Anpassungen der Tiere und Pflanzen im Winter.
Youtube-Video mit Schneeschuhwanderung der NMS Matrei in Ostirol: "Träum dich in die Berge!" - Lernen im Nationalpark Hohe Tauern Tirol

Der Gebirgsbach Schwarzach, vom Gletscher Schwarzachkees und vielen Zuflüssen gespeist, fließt nahe am Haus des Wassers vorbei. Von den Almen im Nationalpark fließt der Reggenbach direkt hinter unserem Außengelände vorbei. Am Wassererlebnisweg liegen Quellen und Tümpel.
Dieses Freilandlabor ist der ideale Ort, um naturwissenschaftliche Gewässeruntersuchungen durchzuführen.
10- bis 14-jährige: Untersuchung des Gebirgsbaches.
Morphologische, physikalische, chemische und biologische Untersuchungen.
4a) "Leben und Lebensraum Gebirgsbach" (ab 10 Jahren):
Dies ist eine einfach zu verstehende Zusammenfassung der zwei Module der zoologischen und der physikalischen Untersuchungen. In dieser Programmeinheit messen die TeilnehmerInnen einerseits die Fließgeschwindigkeit und Temperatur des nahen Gebirgsbaches Schwarzach mit einfachen Methoden und andererseits werden die kleinen Bachtiere (Makrozoobenthos) gefangen und mikroskopiert bzw. gezeichnet.
4b ) "Zoologische Untersuchung" (ab 12 Jahren):
Hierbei untersuchen die TeilnehmerInnen mit dem Ranger die nahen Fließgewässer (Schwarzach, Reggenbach, Tümpel und Quellen).
In dieser Programmeinheit wird besonderes Augenmerk auf die Kleintiere des Gebirgsbaches gelegt (Makrozoobentos) und die Tiere im Labor mikroskopiert, mittels eines einfachen Bestimmungsschlüssels auf die Familie oder die Gattung bestimmt und gezeichnet. Strategien des Nahrungserwerbs, Techniken des Festhaltens in der Strömung und des Tarnens im Fluss werden besprochen. Wir führen auch eine vereinfachte Berechnung der Gewässergüteklasse mittels Saprobienindex durch.
4c) "Physikalische Parameter Gebirgsbach" (ab 12 Jahren):
Dieses Programm beinhaltet das Messen der Temperatur, der Fließgeschwindigkeit mit einfachen und hochwissenschaftlichen Methoden und das Ermitteln des Abflusses durch Erstellen eines Bachprofils. Einfache mathematische Kenntnisse der Flächenberechnung werden vorausgesetzt. Die Untersuchungsstellen sind: Schwarzach, rechtsseitiges bzw. linksseitiges Ufer und der Stalle Bach (Ragötzbach). Einige TeilnehmerInnen werden mit Wathosen ausgestattet und bewegen sich im bis zu 50 Zentimeter tiefen Fließgewässer.
4d) "Gewässerforscher light" (ab 15 Jahren):
Ausgewählte Module aus dem Projekt „Gewässerforscher"
UND als Vorbereitung für die Vorwissenschaftliche Arbeit:
4e) "Gewässerforscher" (15- bis 17-Jährige):
Ein limnologisches Projekt im Haus des Wassers und an Ihrer Schule.
Die Klasse bearbeitet in Kleingruppen Forschungsfragen, Thesen und selbstgewählte Experimente. Die Themen sind wählbar aus den Fachbereichen der Zoologie, der Physik, der Chemie, der Geologie und der Ornithologie. Ein Forscherkongress und gemeinsame wissenschaftliche Berichte fassen die Ergebnisse zusammen.
Soziales Lernen, Methodenkenntnisse und naturwissenschaftliche Fakten stehen im Vordergrund dieses außergewöhnlichen Projektes im Rahmen des forschenden Lernens.
Buchen Sie ein drei- oder fünftägiges Projekt als Vorbereitung auf die Matura-Facharbeit Ihrer Oberstufen-Gymnasiasten!
„Gewässerforscher“: Material und Methoden zur Auswahl, mit Coaching-Betreuung und Exkursionen zum Fließgewässer.
Zeitaufwand im Haus des Wassers: mindestens 3 volle Tage.

Diese Module führen in die Wetterkunde ein.
5a) "Wetterfrösche" (ab 10 Jahren):
In diesem Programm wird den Schulgruppen ein fundiertes Grundwissen über den Wasserkreislauf und die verschiedenen Wetterphänomene vermittelt. An der hauseigenen Wetterstation lernen die SchülerInnen unterschiedliche Wetterinstrumente kennen und verzeichnen die gesammelten Daten über Niederschlagsmenge und Tagestemperaturen.
Mit dem neugewonnenen Wissen veranstaltet die Schulgruppe abschließend eine Wettershow, bei der jeweils eine zweite Schulgruppe das Publikum darstellt.
Die Teilnehmer am Programm "Wetterfrösche" werden den allabendlichen Wetterbericht im Fernsehen mit anderen Augen betrachten und besser verstehen.
5b) "Wetter & Klima" ab 12 Jahren
Ort: Wetterstation, Weltraum und Forum
Inhalte auf dem VisionGlobe:
Allgemeine Fakten zum Klima: Meeresströmungen, Globale Windsysteme
Klimadynamik: Eiszeiten; Klimazonen und ihre Veränderungen, Mensch und Klima
IMMER ERGÄNZEND:
Die Klimaszenarien auf dem VisionGlobe können genutzt werden. Komplexe Wetter- und Klimazusammenhänge auf der gesamten Welt werden verständlich.

6a) "Plakate":
Das Gelernte noch einmal Revue passieren lassen und in einem Plakat verewigen. Gestalten in Kleingruppen und das Vorstellen vor den anderen.
Ort: FORUM
Plakate gestalten / präsentieren
Rückblick über die Projekttage, Reflexion des Gelernten
6b) "Kreativ":
Ort: in Hausnähe oder WASSERWERKSTATT
Aktion: Kreatives Gestalten eines Erinnerungsstückes
Steine schleifen, Landart, Filzen
Landart: Bilder aus Naturmaterialien, kreatives Bauen mit Bachsteinen.
Filzen: einen kleinen Ball oder eine Schale in Nassfilz-Technik formen
Steine schleifen: Serpentin ist ein weicher Stein, welcher mit nassem Schleifpapier bearbeitet wird.
Papierschöpfen: Aus Eierkarton wieder Papierseiten herstellen




















