Oberhauser Zirbenwald

Der älteste und ausgedehnteste Zirbenwald Österreichs. Eine Wanderung entlang des Themenweges beginnt bei der Oberhauser Alm (Transfer mit Bustaxis) geht vorbei an der Seebach-Alm und endet an den Jagdhausalmen, den ältesten Almen der Alpen, wegen der Steinhäuser auch „Klein Tibet“ genannt.

Oberhauser Zirbenwald: Der größte zusammenhängende Zirbenbestand der Ostalpen und die von jahrhundertelanger Arbeit der Bergbauern geprägte Almlandschaft bieten die reizvolle Kulisse für den Natur- und Kulturlehrweg Oberhauser Zirbenwald. Neun Schautafeln informieren über das Ökosystem des Zirbenwaldes und die reichhaltige Flora und Fauna, sowie das Almleben. Der Lehrweg beginnt beim Alpengasthof Oberhaus im Inneren Defereggental. Den Besucher erwarten interessante Informationen über das "Leben im Gebirgsbach", die "Vegetation der Lawinengassen", die "traditionelle Almwirtschaft", die "Vogelwelt des Lärchen- und Zirbenwaldes" und vieles mehr.
Jagdhausalmen: Wie ein Gebirgsdorf aus dem Himalaya wirken die Jagdhausalmen im hinteren Defereggental. Sie liegen auf einer Seehöhe von 2.000 m und stammen aus dem 13. Jahrhundert. Insgesamt sind es 15 gemauerte und teils mit Steinplatten gedeckte niedrige Bauten mit Kapelle. Man kann es sich heutzutage gar nicht mehr vorstellen, das diese Almhütten, die in der Naturkulisse des Nationalparks Hohe Tauern Osttirol eingebettet sind, 40 Jahre lang ganzjährig bewohnt waren. Die Jagdhausalmen zählen zu den ältesten Almen Österreichs und werden in den Sommermonaten von Südtiroler Bauern bewirtschaftet. Wanderer kehren hier gerne ein und genießen die bäuerlichen Produkte, die von den Südtiroler Sennern erzeugt werden. Der Weg in die Abgeschiedenheit der Jagdhausalmen führt über den leicht ansteigenden Almfahrweg durch das Patschertal.


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  • Dipl.-Biol. Brigitte ECKLE
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  • Haus des Wassers
  • Nationalpark Hohe Tauern Tirol
  • Oberrotte 110
  • 9963 St. Jakob in Defereggen