die Sommercamps im Haus des Wassers

Die Nationalpark-Sommercamps im Haus des Wassers sind erlebnisreiche Tage rund ums Wasser.

Kinder und Jugendliche von 10 bis 14 Jahren finden neue Freunde und erleben gemeinsam die Natur. 

Das Haus des Wassers ist das Basislager für die Nationalpark-Sommercamps im Defereggental!

Ausgerichtet auf Wasserprojekte mehrtägiger Klassenfahrten, bietet der Treffpunkt der forschenden Jugend in St. Jakob im Sommer für naturbegeisterte Kinder abwechslungsreiche Freizeiten an.

Die Zusammenarbeit mit dem Österreichischen Alpenverein und Firmen wie Swarovski wird durch gegenseitiges Engagement ständig ausgebaut und durch Evaluierungen verbessert.

die Sommercamps im Haus des Wassers

 

ÖAV-Camps im Haus des Wassers:

Programm „Freunde treffen“ der österreichischen Alpenvereinsjugend Link 1 - Link 2

    06.08.-12.08.2006: Kreativität und Fantasie
    15.07.-21.07.2007: Wasserentdeckungen
    08.08.-11.08.2007: Auf dem Weg zum Wasserkünstler
    13.07.-19.07.2008: Wasserschloss
    03.08.-09.08.2008: Wasserwelt
    19.07.-25.07.2009: Bäche, Seen und mehr -> pdf-Bericht
    25.07.-30.07.2010: Neptun in den Hohen Tauern
    08.08.-13.08.2010: Willi Water und Toni Tropf mit Englisch-Lerntag
    24.07.-29.07.2011: WilderWasserWald
    22.07.-27.07.2012: Auf alten Pfaden
    29.07.-02.08.2013: Wasser, Wald & Wandern!


weitere Sommercamps im Haus des Wassers:

    20.08.-25.08.2007: Swarovski-Sommercamp 2007
    18.08.-23.08.2008: Swarovski-Sommercamp 2008
    23.08.-28.08.2010: Swarovski-Sommercamp 2010
    22.08.-27.08.2011: Swarovski-Sommercamp 2011
    20.08.-25.08.2012: Swarovski-Sommercamp 2012
    26.08.-31.08.2013: Swarovski Waterschool - Sommercamp 2013

    (Anmeldung für Mitarbeiterkinder von 9 bis 12 Jahren, max. 28 Teilnehmer)

Ein Camp-Bericht:

2009 - Wassercamp „Bäche, Seen und mehr“ vom 19.-25.07.2009

[aus dem Bericht der Volontäre]

Am Sonntag den 19. Juli war es endlich so weit, das Wassercamp 2009 konnte beginnen. Wir übernahmen als Volontäre zusammen mit dem Nationalpark Ranger die Betreuung der 10- bis zwölfjährigen Teilnehmer in diesem Camp. Ich (Romana) übernahm gerne die Aufgabe, Ansprechperson der Kinder für diese Woche zu sein. Unterstützt wurde ich die ersten Tage von Flo und danach von Martin und mir war klar, mit Hermann als Nationalpark Ranger an meiner Seite konnte das nur ein gutes Lager werden.

Nach dem ersten gemeinsamen Abendessen machten wir erstmal Namenbuttons und gestalteten Kuverts, die uns für diese Woche als Briefkästen dienen sollten. Als es dunkel wurde, gingen wir mit den Kindern in den nahen Wald. Hermann, ausgestattet mit dem Bat-Detektor, suchte nach Fledermäusen. Anfangs hatten wir leider nicht viel Glück, aber auf dem Heimweg orteten wir dann doch immer wieder Signale der Tiere. Danach brachten wir die Kinder so schnell wie möglich ins Bett, da es spät geworden war.

Am Montag nach dem Frühstück fuhren wir mit Taxis auf den Staller Sattel zum Obersee, wo wir die Kinder erst einmal frei herumspringen ließen und sie dann anleiteten, ihren eigenen ganz persönlichen Nationalpark zu bauen. Auf dem Weg dorthin konnten wir bei einem kurzen Zwischenstopp sogar junge Adler in ihrem Horst beobachten. Nach dem Mittagessen zeigten Hermann und Matthias den Kindern den Wassererlebnisweg. Nach der Besichtigung des Wasserfalls, lernten sie allerhand Wissenswertes über Ameisenhaufen, Frösche, Vögel und Fische. Außerdem wurden die ersten Steine zum Schleifen gesammelt.

Als Abendprogramm machten die Meisten die erste Erfahrung mit Aquarellstiften, allerdings war für viele dies nur halb so spannend wie der Wasserspielplatz hinter dem „Haus des Wassers“. Kein Wunder – da nicht zuletzt gerade in diesen Tagen die Kaulquappen sich zu Fröschen entwickelten.

Dienstags stand für die erste Gruppe die Tageswanderung auf dem Programm. Zuerst ging es mit der Gondel hinauf, danach bestiegen wir einen Gipfel, schließlich traten wir den Weg Richtung Almhütte an. Bei schönstem Wetter und atemberaubendem Ausblick ging es mehr oder weniger schnell vorwärts. Auf unserem Weg machten wir einige Pausen, um mittels Teleskop nach Gämsen und Murmeltieren Ausschau zu halten. Etwas erschöpft aber reich an neuen Eindrücken kamen wir bei der Hütte an, wo schon der Hüttenwirt Jürgen auf uns mit Kuchen und Getränken wartete. Danach kam das Gerangel um den Schlafplatz und Schlafsack. Um am Abend ein anständiges Lagerfeuer machen zu können, bedurfte es erstmal einiger Vorbereitung. So wurde das Holz gestapelt, Stöcke gesucht und der Tisch gedeckt. Nach dem Grillen fanden die einen Freude am Feuer und die anderen entdeckten ihre Vorliebe zur Beobachtung von Rehen, Gämsen und alles was vor die Linse kam. Als es dunkel wurde, verschwanden die Kinder schneller als erwartet in ihrem Schlafgemach und waren auch bald darauf still.

Am nächsten Morgen wurde erstmal ausgiebig auf der Hütte gefrühstückt, bevor es wieder runter ins Tal ging. Die andere Gruppe empfing uns am Spielplatz, wo nach Herzenslust herumgetobt wurde. Zur Feier des Tages, da ja die Hälfte des Camps überstanden war, gab es leckere Früchte. Nach dem Mittagessen durften die Kinder an der Schwarzach Staudämme bauen. Nach dieser aufregenden Geschichte holten wir uns noch ein Eis aus dem Haus des Wassers. Am Abend nutzten wir die Tatsache, dass wieder alle 21 Kinder da waren und spielten lustige Gesellschaftsspiele.

Am Donnerstag stand die Mühlenwanderung auf dem Programm. Bei schönstem Wetter gingen wir rauf zur Mühle, ließen uns erklären, wie diese funktioniert und nahmen uns Mehl für den Abend mit. Danach marschierten wir noch weiter hinauf bis zu einer Hütte. Bevor wir dort einkehrten, genossen wir jedoch noch das eiskalte Wasser und durchquerten den Bach: Während Hermann seine wasserdichten Schuhe ausprobierte und einfach damit durch den Bach watete, entschloss sich der Rest der Gruppe, ohne Schuhe durchzugehen. Einige Jungs und Mädels wurden wieder von der Sucht des Steinesammelns gepackt und nahmen es sogar in Kauf, einige Kilo Steine den Berg hinuntertragen zu müssen. Mit dem Mehl wurde dann Stockbrot gemacht, wobei wir alle miteinander nicht genug Geduld hatten, zu warten, bis das Brot über dem Feuer wirklich durch war.

Der letzte Tag war angebrochen. Um nochmal das Wasser sowie das schöne Wetter auszunutzen, gingen wir runter an die Schwarzach und bauten Schiffchen. Wobei die Größe der Schiffe von für Käfer geeignet bis kindergerecht variierte. Zwischendurch lösten wir noch den menschlichen Gordischen Knoten. Zum Mittagessen waren dann auch wieder die anderen von ihrer Wanderung zurück. So konnte der Nachmittag gemeinsam im Haus des Wassers verbracht werden, wo einerseits fleißig Steine geschliffen und andererseits Wasser analysiert wurde. Auch die Kaulquappen wurden nochmal ausführlichst beäugt. Beim Abschlussabend führten die Kinder ein Erlebnis der Woche vor, mussten jeweils eine Aufgabe bewältigen und spielten noch ein lustiges Spiel.

Der Abreisetag war schneller gekommen als erwartet. Bereits nach dem Frühstück kamen die Eltern und holten die sichtlich erschöpften aber glücklichen Kinder wieder ab.

Woche erfolgreich überstanden!

Danke an alle Kinder, Betreuer und an die Sommercampleiterin.


Kontakt INFORMATION          

  • Leitung:
  • Dipl.-Biol. Brigitte ECKLE
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  • Telefon:
  • +43 (0)4873-20090
  • Mobil:
  • +43-(0)664-2516140

 

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  • Nationalpark Hohe Tauern Tirol
  • Oberrotte 110
  • 9963 St. Jakob in Defereggen